Hallo Maroc 2011

Marokko ist ein faszinierendes Land, in dem wir viel Ungewohntes und Neues entdecken können. Es ist ein Land, aus dem viele EinwandererInnen in Südtirol stammen und es ist schon deshalb interessant zum Kennenlernen. Die beiden Landesämter für Jugendarbeit organisieren für Juli 2011 einen einwöchigen Aufenthalt für SüdtirolerInnen in Marokkos Hauptstadt Rabat.

Feedback von den ReiseTeilnehmerInnen HalloCiaoMaroc2010

Feedback von Veronika

Nach dieser Reise sehe ich noch mehr,dass w im Prinzip alle gleich sind: Die Jugendliche unterhalten sich und die Eltern passn auf. Ich fühlte mich wie zuhause,denn meine marok. Familie kümmerte sich gut um mich….seid der Ankunft habe ich mich mit ihnen prächtig verstanden…Sie haben viel mit uns unternommen(die ganzen Projekte)…was aber für mich noch angenehmer war,war die Freizeit die wir hatten. Denn da haben wir immer mit den (fast) Gleichaltrigen Dinge gemacht,die sie sonnst untersich machen:ausegehen,bisschen trinken,tanzen,Bekannte besuchen, Sachen kaufen,…Deshalb tut es mir ein bissche Leid,dass wir so ein prallgefülltes Programm hatten,den ich finde,so haben wir noch einiges verpasst…Ich persöhnlich habe von der Familie und den Freunden dort mehr gelernt,als von der „Schule“ oder den Programmen…, denn nur so kann man sich einleben>>> nicht aber,wenn man ständig von außen beeinflusst wird…(falls es das gibt:das nächste mal lässt den Leuten bisschen mehr Freiraum). Aber im ganzen bin ich von dieser „Erkundung“ positiv beeindruckt…

Feedback von christian

Ich bin sehr glücklich darüber, bei dem Jugendaustausch mit Marokko mitgemacht zu haben. Ich habe sehr viel e Dinge erlebt die mir neu waren  und über die ich froh bin sie erlebt zu haben. Auffällig war die Gastfreundschaft, die sehr viel ausgeprägter ist als bei uns. Die Leute sind sehr bemüht darum, dass man sich wohl fühlt, und dass man immer das bekommt, was man sich wünscht, und noch mehr.  Was mich fasziniert hat, war, dass Mädchen und Frauen untereinander so herzlich sind. Alle lächeln und zwinkern sich zu, man hält ständig Händchen und hakt sich gleich unter, auch wenn man sich kaum kennt. Das hat meiner Meinung nach die Kommunikation sehr erleichtert, denn so war es einfach leichter, zu zeigen, dass man sich mag.

Im Hamam, dem türkischen Bad, habe ich mich nicht sehr wohlgefühlt, aber das liegt wohl daran, dass ich es nicht gewohnt bin, mich vor vielen anderen Frauen zu waschen. Auch dass man sich gegenseitig wäscht, hat mir nicht so gefallen. Aber ich glaube, dass das jede anders erlebt. Ich fühlte mich einfach nicht sehr wohl, weil mein Schamgefühl vorhanden ist, aber ich finde es auch toll, dass die Mädchen und Frauen keine Hemmungen verspüren, sich vor Unbekannten zu waschen.

Mir ist aufgefallen dass das gemeinsame Essen mit der Familie eine sehr wichtige Rolle spielt. Das finde ich sehr schön. Etwas verwirrt hat mich, dass die Mutter nicht immer am selben Tisch isst.

Vor der Reise dachte ich, dass in Marokko die meisten Jugendlichen ein Kopftuch tragen, und deswegen war ich verwundert, dass nur ein Mädchen der Gruppe eines getragen hat. In meiner Gastfamilie hat es nur die Mutter beim Verlassen des Hauses getragen, und beim Beten auch die Mädchen. Mir ist aufgefallen dass sie in meiner Gastfamilie oft beten.

Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass man sehr oft und sehr viel isst. ϑ

Was mich noch fasziniert hat, war, dass die Leute so großzügig sind, und einem so viel schenken. Seit ich das gesehen habe, dass sie so einfach ihre eigenen Armbänder und Ketten verschenken, denke ich weniger egoistisch. Ich hoffe dass mir das von der Reise bleibt, und dass wir den Kontakt zu den Leuten halten können. Das wäre schön.  Ich hoffe auch, dass dieses Projekt weitergeführt wird, ich wäre sofort wieder dabei!

Feedback Greta

Eines Tages kam Hussi zu mir und fragte mich ob ich mit nach Marokko fahren will, 5 Sekunden danach kam ein starkes ja.

Besonders habe ich mich auf den Flug gefreut, weil es für mich das erste mal war. Als wir in Marokko angekommen waren war ich sehr erstaunt über die Stadt Casablanca. In der Nachfolgenden Woche war ich sehr erstaunt über die Freundlichkeit der Marokkaner und ihre Offenheit gegenüber anderen Personen. Besonders gefreut hat mich, dass ich mit Josufs Familie zusammengekommen bin da wir uns sehr gut verstanden und  viel Spaß gehabt haben. Josuf war der perfekte Partner für mich  denn:

– wir gingen fast jeden Tag aus

– er zeigte mir Seine Stammkneipen

– Zeigte mir seine Kultur

– wir passten einfach genial zu einander

Fasziniert hat mich der Verkehr der sehr unruhig und Stressig war.

Außerdem die Unterschiede zu Europa/Italien .

Ich hab viel erlebt was die anderen nicht machen konnten ( Bar, Ausgehen, Einkaufen, Andere Jugendliche kennen lernen die nicht aus unserer Gruppe waren, das zusammen sein mit anderen z.B. Billard spielen oder Poker.

Der  Unterricht hat mir nicht so gut gefallen. Von mir aus gesehen sollte dieser nur am Vormittag gemacht werden ,denn auch wenn wir nicht im Unterricht waren haben wir fast mehr Arabisch gelernt bzw. die anderen Italienisch oder Deutsch .Wenn es so abgelaufen wäre hätten wir mehr von Marokko sehe können .

TROTZDEM WORS VOLLE GEIL UND MIR WORN A GEILE GRUPPE!!!!!!!!

Feedback von der Jugendbegleiterin Karin Husnelder

20.01.2010

Ankunft in Rabat: alle sind sehr geschlaucht von der Reise, aber die Neugier der Jugendlichen auf ihre Gastfamilien ist groß. Die gesamte Gruppe wird im Haus eines Vorstandsmitglieds des Vereins Basma eingeladen und mit einem tollen Essen empfangen. Bei diesem Essen finden die ersten Berührungen unter den Jugendlichen statt und bei den italienischen Jugendlichen tauchen schon die ersten Fragen auf: soll ich mit den Händen essen? Wie kann ich mich auch ohne örtliche Sprachkenntnisse verständigen?

Nach dem Essen, und der Entscheidung mit oder ohne Besteck zu essen, werden den Jugendlichen und auch den Begleitpersonen ihre Gastfamilien vorgestellt und zugewiesen. Bereits in diesem Moment bekommt eine Jugendliche Angst, da sie alleine in eine Familie soll und das im Vorfeld nicht genau geklärt wurde. Die Stimmung unter den Jugendlichen wird kritischer und eine weitere Jugendliche fühlt sich mit der Situation überfordert. Eine der beiden Jugendlichen wird mit zwei anderen Jugendlichen in eine Gastfamilie einquartiert. Die andere Jugendliche will es eine Nacht versuchen und ihre Erfahrungen machen.

21.06.2010

Am nächsten Morgen trafen die Jugendlichen und die Begleitpersonen aus allen verschiedenen Richtungen der Stadt  im Sitz von Bassma ein. Leider mussten wir feststellen, dass die Nacht nicht für alle so gut verlaufen war und die Jugendliche, die am Vortag ihre Erfahrungen machen wollte war total aufgelöst. Somit wurde der geplante Arabisch-Kurs am Morgen in eine Aussprache umgewandelt. Sie fühlt sich alleine und nicht aufgenommen in der Gastfamilie. Grund dafür war in erster Linie, dass die Familie nur arabisch spricht. Die Jugendliche vermerkt, dass sie wohl versucht hat sich zu öffnen aber leider nicht den Zugang gefunden hat. Auch die Gastfamilie hat die Unsicherheit der Jugendlichen gespürt und Bassma vorgeschlagen, dass es sinnvoller wäre die Jugendliche zu einer anderen italienischen Jugendlichen in die Familie zu geben. Der Vorschlag wurde auch sofort in die Tat umgesetzt. Die männlichen Jugendlichen fühlen sich in ihren Familien gut. Eine weitere Jugendliche ist manchmal etwas unsicher, aber steht auf ihren eigenen Beinen, eine andere spricht fließend Französisch und hat somit keine Verständigungsprobleme. Es war schön zu beobachten, dass die Gruppe sehr solidarisch und einheitlich mit der Jugendlichen, der es nicht so gut ging in ihrer Gastfamilie, für sie nur das Beste wollte und dass eine enge Gemeinschaft zu spüren war.

22.06.2010

Der zweite Tag in Marokko konnte wie geplant mit dem Arabisch-Kurs beginnen, da die Gruppe sich sehr wohl fühlte und kein klärendes Gespräch mehr notwendig war. Die Jugendlichen waren sehr interessiert, die arabische Sprache kennen zu lernen. Doch nach einiger Zeit brannte es der ganzen Gruppe, vom Tag zuvor zu erzählen wie es ihnen am Nachmittag bei den Ausflügen ergangen ist, was sie und vor allem wie viel sie gegessen hatten, dass die Familienmitglieder 3 mal am Tag beten und so kleine Vorkommnisse des gestrigen Tages. Die Gruppe lachte zusammen und es war eine sehr gute Atmosphäre im Raum zu spüren, auch die Jugendliche die gestern so aufgelöst war, war heute frei und gelassen und erzählte alles ganz genau, was sie erlebt hat, aber diesmal mit einem freudigen Gesicht. Am zweiten Teil des Vormittags wird die Gruppe mit den arabischen Jugendlichen zusammengeführt und es wird wieder Tandem gemacht. Was heute noch dazu kommt ist der Theaterworkshop am Vormittag,  da die Jugendlichen am Nachmittag alle unterschiedlich und vor allem sehr müde von den Ausflügen zurück kommen.  Um 19 Uhr treffen sich alle wieder im Vereinshaus und die italienischen Jugendlichen machen mit den Betreuern eine kurze Feedbackrunde. Alle Jugendlichen kommmen zu Wort und äußern sich zu ihrer derzeitigen Gefühlslage. Die Jugendlichen sind froh teilgenommen zu haben, die Gastfamilien bemühen sich sehr um sie. Die Mädchen in der Gruppe sind sehr aufgeblüht und die anfänglichen Unsicherheiten sind verflogen. Bei einigen in der Gruppe machen sich die unterschiedlichen Umgangsformen bemerkbar, d.h. dass die Gastfamilienmitglieder unsere Jugendlichen mit Liebe und Zuneigung überhäufen und sie nicht immer wissen wie damit umgehen. Was der Gruppe fehlt ist, dass alle arabischne und italienischen Jugendlichen gemeinsam etwas unternehmen. Die Runde hat uns Betreuern gezeigt, dass es den Jugendlichen gut geht und wir nun aufgefordert sind eine gemeinsame Sache zu planen. Wie nach marokkanischer Sitte üblich, ist etwas Außerplanmäßiges nicht so leicht einzuschieben, doch nach längerem hin und her wurde für den nächsten Abend etwas Gemeinsames geplant.

23.06.2010

Am dritten Tag verlief alles nach Plan (Kurs,Tandem, Theaterworkshop) aber die Annäherungen der Jugendlichen war nicht planbar, sie stieg von Tag zu Tag und nun wussten alle, dass es Makarena gab. Die Begleitpersonen kochten das Abendessen und es wurde ein kleines – großes Fest mit allen zusammen in einer Gastfamilie gefeiert. Die Vorstandsmitglieder von Basma waren auch anwesend und sie ärgerten sich ein wenig, dass die italienischen Jugendlichen, als es zu essen gab, nicht abwarteten bis die marokkanischen Jugendlichen alle gegessen hatten. Für sie war dies ein kleiner Kulturschock, aber der Austausch funktioniert eben nicht immer reibungslos. Die Jugendlichen feierten richtig miteinander.

24.06.2010

Der vierte Tag war für Hochzeitsfeierlichkeiten eingeplant und somit fielen die täglichen Aktivitäten aus. Anstatt dessen war Hamam, Henna, Kleider und Friseur angesagt, die Gruppe traf sich erst ab 19 Uhr bei den Feierlichkeiten und man konnte sich gegenseitig bestaunen. Die Hochzeit dauerte lange und so langsam merkte man auch die Müdigkeit des Tages, aber vor allem die Müdigkeit der gesamten Reise. Einige Jugendliche waren leichter reizbar als sonst, aber das ist ganz normal am dritten – vierten Tag einer Reise. Die Jugendlichen waren sehr gespannt auf die Sitten und Bräuche einer marokkanischen Hochzeit und es war eine sehr tolle Erfahrung für sie, mit dabei sein zu können.

25.06.2010

Der fünfte Tag musste nach langem Schlafen erst um 15 Uhr im Vereinshaus beginnen, dafür waren alle den ganzen Nachmittag bei Kurs, Tandem und Theaterworkshop mit dabei. An diesem Nachmittag konnte die Gruppe gut arbeiten und die Gemeinschaft der Gesamtgruppe wurde gestärkt. Wir als Begleitpersonen waren an diesem Tag nicht glücklich über einige Punkte bei der Organisation und mussten uns durchsetzen eine Sitzung zu machen, die eigentlich täglich notwendig gewesen wäre, damit keine Missverständnisse passieren und der Tag besser geplant werden könnte. Wir haben einen gemeinsamen Bericht verfasst und waren danach erleichtert und froh, dass wir einen gemeinsamen Nenner gefunden hatten.

26.06.2010

Der sechste und damit letzte ganze Tag war schon ein bisschen mit Abschiedsgefühlen verbunden. Der Vormittag verlief mit Kurs, Tandem und Theaterworkshop gut, danach ging es an den Strand und dann auf in die Medina, dort konnten alle nach Herzenslust einkaufen. Der Abend war so geplant, dass sich noch alle Jugendlichen und Vorstandsmitglieder des Vereins gemeinsam bei einem Abendessen verabschieden konnten. Die Vorstandsmitglieder hielten Reden und dankten dem Land Südtirol, dass es eine so gute Zusammenarbeit gibt. Mit den Jugendlichen spielten wir noch ein Spiel, was ihnen zeigen sollte, dass eine Gemeinschaft auch in so kurzer Zeit entstehen kann; dass, wenn Menschen aufeinander treffen, es auch schwierig sein kann, aber jeder und jede von ihnen zu dieser Gemeinschaft beiträgt und somit ein Teil ist.

Ich habe bei diesem Projekt wieder einiges von den Jugendlichen gelernt und ich denke auch sie von uns und es wird ihnen sehr lange in Erinnerung bleiben.

Ich für meinen Teil finde, dass es wichtig ist, dass alle Begleitpersonen dreisprachig sind: Deutsch, Italienisch und Französisch können, damit die Kommunikation zu fast 100% gesichert ist und die Begleitpersonen in jeder Situation alles verstehen und damit auch sofort handeln können. Weiters finde ich auch, dass die Workshopleiter dreisprachig sein sollten und wenn nicht, dass die Übersetzung mit einer Begleitpersonen durchgeführt wird, damit nicht wie dieses Mal eine Jugendliche eine andere Rolle in der Gruppe der Jugendlichen hat.

Feedback Luca, Oli e maria

Sento ancora il profumo di Rabat e ho impresse nei miei occhi molte immagini. (la prima che appare se chiudo gli occhi è la vista di centinaia e centinaia di antenne paraboliche installate in un modo che i nostri elettricisti definirebbero impossibile). Il primo impatto per alcuni di noi è stato magari troppo forte, un vero e proprio Kulturschock. Sono contento che le famiglie contattate per quest’esperienza siano state quasi tutte di rango medio-basso, in modo tale che si potessero proprio vivere a pieno le differenze. Per alcuni, per fortuna non nel mio caso, la difficoltà riscontrata nel comunicare è stata un impedimento alla scoperta della loro cultura. Personalmente mi sono trovato davvero bene con Oussama e la sua famiglia, perché un po‘ di francese lo mastico e con il ragazzo parlavo in inglese. La famiglia di Oussama: mamma, papà, le due sorelle, lui e lo zio sono stati davvero accoglienti ed hanno fatto di tutto per farmi sentire a mio agio e di questo sono loro riconoscente. In prima superiore abbiamo letto l’Odissea ed ho imparato cosa fosse l’ospitalità presso gli antichi. Devo dire che, tranne il bagno con gli olii, non mi hanno fatto mancare nulla 🙂 Oussama è un ragazzo fantastico, dotato, come quasi tutti i ragazzi del gruppo marocchino, di una grandissima capacità di apprendimento che ci lasciava ogni volta sbigottiti. Quello che più mi ha sorpreso di questi ragazzi e dei marocchini in generale è stato il loro stile di vita: andare a letto alle 2 o alle 3 ogni notte e risvegliarsi alle 8 belli pimpanti senza dire A. (anche se ogni tanto gli insulti agli orari del programma non mancavano). Un’altra cosa che mi ha colpito è stata la loro diversa organizzazione del tempo, nonostante ogni giorno ci fosse qualcuno in ritardo (vero Luca? Anche se la ritardataria per eccellenza era la Marta soprattutto negli ultimi giorni). Credo che la cosa più importante che è successa in questo Aufenthalt siano le Beziehungen che si sono create sia tra noi italiani-tedeschi sia tra noi Südtiroler-Marokaner. A mio parere, non per essere presuntuoso, credo che abbiamo distrutto alcuni pregiudizi che prima avevamo chi per consuetudine, chi per osmosi.

La cosa più importante che io abbia visto in Marocco credo sia stata la voglia che si poteva vedere negli occhi dei ragazzi di cambiare il loro futuro , di non seguire i dogmi imposti dalla loro società. Piccolo esempio: un giorno passeggiavo con il mio gruppetto per il centro di Rabat e così per scherzare camminavo con la mano sulla spalla di Veronika. Mustapha, un nostro accompagnatore, ci disse che quello che stavamo facendo era malvisto e allora senza dire A tornammo composti. Alla sera ne parlai con Oussama e lui mi disse: fai quello che credi, puoi ascoltare o non ascoltare, ma alla fine, come per i consigli, devi fare tu la scelta.

Ritengo che sia stata un’esperienza importante per la mia formazione in quanto , stando a contatto con persone di etnie differenti, ho ampliato le mie conoscenze soprattutto riguardo i loro usi e costumi, le loro tradizioni; anche se, ovviamente, una settimana è un periodo troppo ristretto per conoscere una cultura così diversa dalla propria. Mi sarebbe piaciuto restare ancora per un altro po‘ di tempo, magari una settimana. Questo progetto deve essere riproposto ad altri giovani, magari con alcune modifiche di contenuto; infatti, l’organizzazione di base fatta da Bassma era necessaria, solo che dopo, a mio parere, non hanno dato molta importanza ai dettagli. Ad esempio mi sarebbe piaciuto entrare in una moschea, avrei voluto fare tante altre cose come imparare di più l’arabo, la loro cultura, ma una settimana, come abbiamo potuto sperimentare, è corta.

Sarebbe davvero bello se anche loro avessero la possibilità di venire qui in Alto-Adige non tanto per manifestare eventuali superiorità economiche, quanto per far conoscere loro i vari aspetti della nostra cultura locale.

Un ringraziamento a chi ci ha accompagnato e a tutte le persone che hanno a qualsiasi titolo aiutato lo sviluppo del progetto…

Parole che difficilmente usciranno dalla mia testa → Nora: “si ma almeno sarei LIBERA”

Il mondo ora non mi appare diverso, ma forse è cambiato il modo in cui io lo percepisco.

Feedback Alesandro

Il mio impatto con il Marocco non è stato dei più positivi, ma mi sono dovuta ricrede dopo pochi giorni. La prima sera, stanca dal viaggio, mi sono sentita persa ed impaurita. L’approccio con la famiglia che mi è stata assegnata e dunque anche con la cultura marocchina non è stato dei più semplici: parlavano solo in arabo e non riuscivo a capire. Inoltre anche il loro modo di vivere mi ha inquietato alquanto: non c’era un bagno in casa, solo un piccolo lavandino in soggiorno che veniva usato sia per lavarsi che per ogni altra mansione. Anche il fatto che tutta la famiglia, come la tradizione marocchina prevede molto numerosa, dormisse in una stanza su dei materassini per terra mi ha dato fastidio. Non ero preparata ad affrontare una situazione di povertà simile. La lingua è stato un ostacolo insormontabile. Ora a mente fredda e dopo aver conosciuto meglio questo popolo penso che molti degli stranieri che vengono da noi si sentano smarriti prorprio come mi sono sentita io. Io però al contrario di molti di loro non ho avuto la forza di combattere contro queste diversità e le mie debolezze e mi sono fatta spostare in una famiglia più „civilizzata“: la mie nuove sorelle capivano un po’ l inglese e la famiglia non era cosi tradizionalista come la prima, anche se conoscendoli meglio ho capito che anche per loro la religione stava alla base di ogni piacere e attività. Le cose che mi hanno sbalordito di più sono state sicuramente il forte senso della famiglia, la loro ospitalità (a volte eccessiva) e la rassegnazione di molte ragazze. Non riesco ancora a capire il perché le ragazze si rassegnino ad una vita succubi degli uomini in un quartiere periferico di Rabat. In generale penso che questo progetto sia stato molto istruttivo per me in particolare dal punto di vista umano. Ho visto una realtà diversa, ma ho anche capito che per conoscere una nuova cultura e per abbattere dei pregiudizi bisogna vivere le cose, conoscere le persone, parlare, chiedere e non avere paura di rifiutare ed essere critici.

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