Wer HAT Angst, vorm weißen Mann? I net… und du ?

“ich schaue zwar dunkler aus als du, aber unsere Vorschläge haben die gleiche Farbe!”

Beschreibung des Projektes: Es sind nicht nur die Einheimischen, die Angst vor den Ausländern haben, sondern auch die Außländer haben Angst vor den Einheimischen … Es gibt keine Kontakte ohne Angst. Die Angst zeigt uns unsere Grenzen und es gibt immer ein Vorurteil. Hinter unserer Angst, verstecken sich die Bedürfnisse.Jeder weiß, dass die Zuwanderung bei vielen Menschen starke Emotionen auslöst – gute und weniger gute. Gerade deswegen müssen wir darüber möglichst offen sprechen, möglichst unaufgeregt und realistisch. Häufig bleibt zu vieles unausgesprochen.Wie gehen wir mit denen um, die wir nur auf Zeit aufnehmen wollen oder können?Wie gehen wir mit den Sorgen um, die viele Menschen in Südtirol bewegen?Was dürfen und müssen wir von denen verlangen, die auf Dauer in Südtirol leben und arbeiten wollen?Welche Anforderungen müssen wir an uns selber stellen ?Wir brauchen über diese Fragen eine breite und offene Diskussion.Wir müssen überall in der Gesellschaft über Zuwanderung und Zusammenleben reden – über die Chancen und über die Ängste. Und wir müssen handeln – und zwar ohne Angst und Vorurteile.Erfolgreich können wir nur dann handeln, wenn wir zwei Haltungen überwinden, die zu weit verbreitet sind: Wir müssen Unsicherheit und Angst überwinden, die manchmal zu Fremdenfeindlichkeit, zu Hass und Gewalt führen. Wir müssen eine falsch verstandene Ausländerfreundlichkeit überwinden, die so tut, als gebe es überhaupt keine Probleme und Konflikte, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenleben.

Inhalt:– Interkulturelle Kompetenz,- Die drei Ebenen auf denen Ausländer und die Einheimische sich begegnen- Verhalten und Annahmen- Bedürfnisse und Ängste- Kultur (Symbole, Rituale, Werte und Kulturelle Grundannahmen)- Kommunikation- Zeit- Umgang mit Konflikten

Methoden:VorträgeDiskussionen,FilmeKonkrete FälleSpiele,Übungen,Vergleiche mit der Nordafrikanischen und Muslimische Kultur.

Zielgruppe: Grundschule, Mittelschule und Oberschule

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