Interkulturelle Begegnungen als Grundstein für Toleranz

Wir leben in einer Interkulturellen Zeit und Hunderte von Menschen aus nahezu allen Erdteilen der Welt haben sich auch im kleinen Land Südtirol ein neues Leben aufgebaut und vielleicht auch eine zweite Heimat gefunden. Fast täglich kommen wir folglich mit Sprachen, Lebensweisen, Bräuchen und vor allem auch mit uns unbekannten Religionen aus fremden Ländern auf der Straße und im täglichen Leben in Berührung. Dennoch weiß man doch relativ wenig über die kulturellen Hintergründe der einzelnen Völker, denen man immer wieder begegnet.

Damit ein respektvoller Umgang miteinander gewährleistet sein kann, sollte daher bereits bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für einen interkulturellen Austausch mit Menschen aus anderen Ländern geweckt werden. Ziel ist es, die Neugierde der Jugendlichen auf die Welt zu wecken, sie sowohl für fremde Kulturen als auch für unbekannte Sprachen zu begeistern und so den Grundstein für ein tolerantes Miteinander zu legen bzw. den respektvollen Umgang zu fördern..
während meine mehrerer Unterrichtseinheiten Hintergründe zur Religion, Lebensweise, Tradition und Brauchtum dieser am Mittelmeer gelegenen Länder den Jugendlichen nahe. Da erste Annäherungen an fremde Kulturen meist über Sprache geschehen.
Meine Erleben in der Mittelschule ” Projekt Abdel und die 40 Schüler” 50 Stunden
In dem Ersten Block “Wie heisse ich auf arabisch”, haben die Kinder ihre Namen auf arabisch geschrieben und sie haben erfahren, wie schwierig es für ein Kind ist, das eine andere Muttersprache hat, eine neue Sprache zu lernen. Es braucht die Hilfe der Einheimischen um besser und schneller in Kontakt mit ihnen zu eintreten. Die Kinder haben alles mit gemacht und sie waren begeistert von der Sprache. Für einigen war die arabische
Sprache schwierig und komisch aber auch toll…

Wir haben noch über die Kommunikation und Begrüssung gesprochen. Alle Kinder waren zufrieden mit den verschiedenen Begrüßungen der Welt: das Umarmen, auf den Boden spucken, die Zunge zeigen, Hände
geben usw.

Nach dem ersten Block, habe ich von Brigitt gehört, dass man aufpassen muss mit dem Berühren der Kinder…Ich habe mich so schlecht gefühlt, dann habe ich gedacht, wie kann man spielen ohne zu berühren…Ich arbeite seit 5 Jahren in den Schulen und habe nie eine solche Rückmeldung bekommen. Ich verstehe die Angst der Schule und was wir jeden Tag in der Zeitung lesen und auch durch Fernsehe über Kindesmissbrauch. Das heisst nicht dass wir die Kinder nicht berühren dürfen und gibt es verschiedenen art die Kinder zu berühren. Ich finde schade, dass unsere Gesellschaft in dieser Richtung entwicklt Mit einigen Lehrpersonen könnte ich gut gearbeiten und sie haben auch mit gemacht und es war toll, mit einigen Lehrpersonen könnte ich kein Interesse spüren, deswegen sage ich “können wir nicht erwarten, dass die Kinder Interesse zeigen”. Die Sensibilisierung betrifft uns alle nicht nur die Kinder. Wir alle kinder, Jugend, Erwachsen lernen Jeden Tag…Wer lernt bleibt Jung…A. Ghandi.Und hier habe ich etwas zu sagen, einige Lehrpersonen waren mit mir im Raum aber tun etwas anders und das hat eine Beiflussung auf das Treffen.
In den anderen Blöcken sind die Treffen gut gegangen, ich habe die Lehrpersonen kennengelernt und auch die Kinder.. Eine neue Erfahrung ist wenn die Buben und Mädchen zusammen etwas machen möchten. Ich habe gemerkt, dass die Mädchenwelt und Bubenwelt total getrennt sind… Die Mädchen wollen nicht neben Buben sitzen und umgekehrt…
In Marokko und in anderen offenen arabischen Ländern versuchen
die LeiterInnen die Buben und Mädchen zum gemeinsamen Arbeiten zu bringen.
Im Allgemeinen ist das Projekt gut gegangen. Es hat mir sehr gefallen mit der Schule und den Kindern zu arbeiten. Ich habe viel von den Kindern gelernt und ich möchte noch viel lernen, damit ich euch besser verstehe.
Herr Direktor der Schule hat mir ein Buch über sein Heimat land geschenkt .

Kurze Einblicke in mein Erleben im KIGA zum Thema „Trommeln und Tanzen als Begegnung mit der andere Kultur” (30 Stunden)

Von Oktober bis Mai war ich in verschiedenen Kiga`s in Eppan, Terlan, Missian, Gand… Dort habe ich vieles mit den Kindern erlebt. Ich habe die Begeisterung und Offenheit bei
den Kindern gesehen. In kleinen Gruppen durften die Kinder mit mir die verschiedenen Trommeln kennen lernen. Sie durften sich dazu auch frei bewegen. Ich versuchte, den Kindern einen einfachen Rhythmus beizubringen. Die großen Kinder schafften es, für die kleine war einfach Das Drauflostrommeln im Vordergrund. Beim Trommeln konnten die Kinder ihrer Kreativität und ihrer Fantasie freien Lauflassen. Sie konnten Kraft, Freude und Begeisterung ausleben, und Aggression, Frust, Ärger und Zorn abbauen. Mit Spielen und Erzählungen berichte ich über das Leben von Menschen und Tieren in Afrika. Außerdem versuchte ich auch meine Sprache den Kindern näher zu bringen.

ch habe erzählt, dass die Afrikaner arm sind, dann fragte mich ein Kind:
Bisch Orm? Ich antwortete Jo. Wir haben nicht viel Geld und wir kaufen nicht viele Spielzeug, dann sagt es mit einem großen Herz, Ich gebe dir 2 Euro danach. Ich habe es mit. sagte das Kind. Plötzlich hörte ich rundherum, ich gebe dir 10 Euro, ich gebe dir einen Apfel, ich gebe dir Süßigkeiten …jedes Kind wollte mir etwas geben. Eines ist gegangen und hat mir einen kleinen Zug gebracht und hat mir gesagt „Nimmsch ihn mit noch Afrika…“

Kurzer Einblick in mein Erleben bei der Deutschen Oberschule „Das Zusammenleben ist möglich ” (36 Stunden)

Ich habe in der Oberschule 2 Stunden in der Woche mit zwei Klassen (FSD5). Am Anfang haben wir Zusammen das Programm vorbereitet und ich habe ihre Interessen für die aktuellen Themen aufgenommen: Integrationsmodell, Gewalt, Frauen im Islam, Freundschaft, Liebe, Beziehungen, Familie, Kinder usw.

Was ich erlebt habe war, dass die SchulerInnen waren sehr offen waren und gleichzeitig viel Angst und wenig Information über Ausländer haben. Es hat lange gedauert, dass sie mir angefangen haben, ihre Wenn es lange gedauert hat, bis sie sich geöffnet haben negativen Erfahrungen mit den Ausländer zu erzählen und was kennen sie von uns?. Wo treffe ich sie?
soll ich etwas sagen, wenn ich sie treffe; Verstehen sie unsere Kultur, verstehen mich, vorurteilen sie mich weil ich eine andere Kleidung anziehe??….Sagt eine Schülerin

Diese Fragen waren für mich die Schlüssel eines Dialoges ,mit den Ausländern.Mein Aufgabe, war ihnen ein paar Information geben, über ihre Angst zu reden und zu überlegen, was man tun kann in einer Interkulturellen Gesellschaft um besser sich und die anderen zu verstehen.

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